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Dampfgarer / Kombigeräte

Garen mit Dampf

Sterneköche haben es schon lange für sich entdeckt: Das Garen mit Dampf. Die Garmethode hat sich ihren Weg aus der Profiküche zu den privaten Küchen gebahnt und ist gefragter denn je. In Asien ist diese Methode bereits seit mehr als 2000 Jahren beliebt. Seit der Nutzung von kleinen Bambuskörben, in denen mit einem Einsatz aus Bambus schonend gegart wurde, hat sich das Zubehör auf höchstem Niveau weiterentwickelt.

© Miele


Viele Gerätehersteller bieten heute Dampfgarer zum festen Einbau an. Die Geräte sind in Form und Optik wie ein Backofen konzipiert. Durch ein Sichtfenster kann man beobachten, was sich im Garraum tut. Innen wird im Gegensatz zum Backofen aber nicht mit Heißluft, sondern mit einem Gemisch aus Wasserdampf und Heißluft gearbeitet. Weil der feuchte Dampf mehr Wärme überträgt als trockene Hitze, ist die Garzeit kürzer.

Dampfgarer können mit einem festen Wasseranschluss oder einem mobilen Wassertank arbeiten. Beide bieten Vor- und Nachteile: Ein fester Anschluss ist praktisch, braucht aber auch einen Zulauf und kann nicht an jeder Stelle angeschlossen werden, ein mobiler Wassertank muss dafür von Hand nachgefüllt werden. Die Geräte können neben- oder übereinander angeordnet werden und finden mit verschiedenen Nischenmaßen in jeder Küche einen Platz.

Von den Vorteilen des Dampfgarens muss man niemanden lange überzeugen. An erster Stelle steht für viele der Gewinn für die Gesundheit, denn Dampfgaren erhält Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe in den Lebensmitteln wie keine andere Garmethode. Im Gegensatz zum üblichen Kochen wird nichts im Garwasser ausgewaschen. Auch der Genuss ist mit einem Dampfgarer viel intensiver. Lebensmittel entfalten ihren Geschmack besser, weil die Garzeit kürzer und schonender ist. Gemüse bleibt knackig und behält die Farbe, Fisch zerfällt nicht.

Wer wenig Zeit für bewusste Ernährung und ausgewogenes Kochen hat, kann mit einem Dampfgarer die Gelegenheit nutzen, viel Zeit einzusparen. Auf mehreren Ebenen können größere Mengen und auch verschiedene Lebensmittel zubereitet werden. Dabei geht auch eine Mischung von süß und salzig, denn durch die Luftfeuchtigkeit vermischen sich die Aromen nicht. Vorbereitete Gerichte lassen sich mit einem Dampfgarer schnell und schonend auffrischen, so dass mit wenig Zeit gut im Voraus geplant werden kann.

Für sehr eilige Köche gibt es Druckdampfgarer, die fest verbaut werden. Der Temperaturbereich zwischen 100 und 120 Grad ist für die besonders schnelle Zubereitung von eher hitzeunempfindlichen Gemüsearten und Fleisch geeignet. Ebenfalls zeitsparend und vor allem praktisch sind Geräte, die automatisches Menügaren im Bedienprogramm haben. Während Zeit für andere Dinge im Haushalt ist oder mit Freunden während des Kochens ein Glas Wein getrunken und geredet wird, informiert der Dampfgarer darüber, wann und wie lange die verschiedenen Speisen des Menüs in den Garer gesetzt werden müssen. Stressfrei und auf den Punkt ist dann alles gleichzeitig fertig.

Trotz aller Vorteile will nicht jeder völlig auf einen herkömmlichen Backofen verzichten. Kombigeräte sind eine gute Alternative, wenn Backofen und Dampfgarer genutzt werden, aber nur ein Gerät Platz in der Küche einnehmen soll. Die Hitze des Ofens kann wie gewohnt genutzt werden, entweder ganz klassisch oder auch kombiniert mit Dampf. Wer zum Beispiel saftigen Braten haben will, der aber eine knusprige Kruste hat, kann einfach die Vorteile von Hitze und Dampf nutzen.